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| Wie funktioniert eigentlich eine hydraulische Bremsanlage?
Das irgendwelche Kolben(rot) die Bremsbeläge(blau) gegen die Bremsscheibe(lila)
drücken, wenn Bremsflüssigkeit(grüner Pfeil) in die Bremszange
gedrückt wird, ist eigentlich bei genauerem hinsehen sichtbar.
Dabei ist entweder die Bremsscheibe (über die Verbindungsringe(Floater))oder der Bremssattel (über einen Schlitten) beweglich gelagert, damit sich nichts verzieht.
Wie wird aber der Kolben in seine Ausgangslage zurückgedrückt?
Um es gleich vorweg zu nehmen, es sind nicht die Bremsscheiben,
die angeblich leicht krumm sind, und dadurch die Kolben zurückschieben!
Löst man die Bremse wieder, sinkt der Druck im System und die Dichtung
drückt den Kolben wieder zurück.
Wenn der Kolben durch Bremsbelagverschleiß weiter aus dem Sattel wandert, muß aber mehr Bremsflüssigkeit in das System kommen, da das Volumen im Sattel größer geworden ist. Diese Bremsflüssigkeit wandert an den Dichtungen im Handbremszylinder (oder Hinterradbremszylinder) vorbei in das System:
Im Ruhezustand sind der Vorratsbehälter(1), das Drucksystem(2) und die hintere Kammer(3) des Kolbens über die Bohrungen miteinander verbunden.
Wird der Kolben gegen die Feder (grün) bewegt, verdeckt die Dichtung (rot) die erste Bohrung zwischen Hauptbremszylinder und Vorratsbehälter. Wird der Kolben weiter bewegt, baut sich Druck im System auf (dunkelgelb).
Wird der Druck vom Kolben genommen, wandert er in seine Ausgangsstellung zurück. Wenn der Bremskolben an der Bremsscheibe durch Verschleiß weiter nach außen gewandert ist, klappt die erste Dichtung (rot) um und zusätzliche Bremsflüssigkeit kann in das System fließen. |
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